Nachrichten 2010

Entwicklung eines neuen Hochleistungskolbens

Bei der Entwicklung eines neuen Hochleistungskolbens wurde ein wichtiger Meilenstein beendet. Nach der Designoptimierung des Kolbens wurden mittels Gusssimulation die optimalen Fertigungsbedingungen ermittelt. Die Fertigung eines Versuchsmusters wurde beauftragt.

 

Simulation eines Hydrozyklons

Mit einem CFD-Modell simulierte Partikelbahnen von Teilchen mit unterschiedlichem Durchmesser

Mit einem CFD-Modell simulierte Partikelbahnen von Teilchen mit unterschiedlichem Durchmesser


Die MET GmbH unterstützt die JOWA Germany GmbH in Rostock-Bentwisch bei der Entwicklung von Hydrozyklonen, die bei der mechanischen Trennung heterogener Gemische aus einer Flüssigkeit und darin verteilten Feststoffen Verwendung finden.

Mit Hilfe von 3D-CFD-Modellen werden der zu erwartende Abscheidegrad und der Druckverlust in den Hydrozyklonen in Abhängigkeit von geometrischen und Prozessparametern analysiert und optimiert.

 

Erster erfolgreicher Messeauftritt in China

CWEE2010 Messe

CWEE2010 Messe


MET GmbH Messestand

MET GmbH Messestand


Gesprächspartner

Gesprächspartner


Die MET GmbH hat sich auf der Messe "The 4th China (Shanghai) International Wind Energy Exhibition" das erste Mal einem breiten chinesischen Fachpublikum vorgestellt.

Zahlreiche Gespräche mit Herstellern von Windkraftanlagen und Zulieferern wurden geführt.

Besonderes Interesse bestand an:

  • der Auslegung sowie der Optimierung von Bauteilen (Blatt, Getriebe, Gußbauteile)
  • der Unterstützung im Zertifizierungsprozeß
  • der Erhöhung der Gussqualität durch Gusssimulation

Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit mit den vielen neuen Partnern, die wir kennengelernt haben!

 

Modifizierung eines Schiffsgetriebes an einem Atlantik 488

Aleksandr Mironenko (Typ Atlantik 488)

Aleksandr Mironenko (Typ Atlantik 488)


Gegenwärtig laufen in der MET GmbH die Vorbereitungen für die vierte Modifizierung eines Schiffsgetriebes. Bei dem aktuellen Projekt handelt es sich um ein Fang- und Verarbeitungsschiff der Serie Atlantik 488, gebaut in der Volkswerft Stralsund.

Die Arbeiten umfassen die Neuauslegung des Radsatzes zur Anpassung an die höhere Drehzahl und die gesteigerte Leistung der neu eingesetzten Hauptmaschinen, die mechanische Fertigung der neuen Zahnräder und -kränze sowie die Leitmontage beim Ausbau des alten und beim Einbau des neuen Radsatzes.

 

Regenerierung von Auslassventilen

Auslassventil

Auslassventil


Die MET GmbH führt seit neun Jahren erfolgreich die Regenerierung von Auslassventilen für große Zweitakt-Schiffsdieselmotoren mit sehr kurzen Durchlaufzeiten (10 Tage) durch.

Die vorliegenden Erfahrungen bestätigen die Wirtschaftlichkeit der Aufarbeitung hochwertiger Maschinenteile. Die Regenerierung umfasst das Aufschweißen des Dichtsitzes und der Tellerfläche durch Plasmapulverauftragsschweißen mit einer korrosions-, schlag- und hitzebeständigen (bis 1100°C) Nickelbasislegierung, das Aufspritzen des Ventilschaftes im HVOF-Verfahren und die mechanische Fertigbearbeitung.

 

Untersuchungen an Brennstoffzellen

Brennstofzelle

Brennstofzelle


Innerhalb der letzten 2 Jahre wurden von der MET GmbH neuartige Simulationswerkzeuge entwickelt für die Analyse und Optimierung des Flowfield einer Gasverteilerplatte bei Berücksichtigung der speziellen Eigenschaften der Gasdiffusionsschicht, des Wassertransports und der Anordnung von Membranpumpen zur Wasserausschleusung, des Energiemanagements durch Isolierung, Kopplung von Systemkomponenten und Verwendung externer Wärmetauscher sowie eines Wasserstoffgenerators auf der Basis von wasserreaktiven Hydriden.

Ein Schwerpunkt der vom BMBF (FKZ 03F0466F) geförderten Entwicklungsarbeiten war die Neuentwicklung einer H2/H2O2-Brennstoffzellenanlage in Kooperation mit der ATI Küste GmbH und der TU Berlin, welche als Überwasser- oder Unterwassersystem zur Stromversorgung spezieller Messtechnik (z.B. Tsunami-Frühwarnsysteme) eingesetzt werden sollen. Die in dem Projekt generierten Simulationswerkzeuge konnten erfolgreich für die Entwicklung eines Prototyps verwendet werden, indem z.B. das Flowfield der Gasverteilerplatten und der Wirkungsgrad des Wasserstoffgenerators maßgeblich verbessert werden konnten.

Für die Simulation der Prozesse im Wasserstoffgenerator wurde ein Reaktionskinetikmodell der Wasserstoffentstehung entwickelt und in CFD-Modelle implementiert. Die Strömung, der Druckverlust und der Reaktionsfortschritt wurden für verschiedene Reaktorvarianten simuliert. Aus dem Ergebnis der ausgeführten Simulationsrechnungen wurden Empfehlungen zur konstruktiven Gestaltung eines Wasserstoffgenerators (z. B. geometrische Details, notwendige Kanallängen für das Erreichen eines vorgegebenen Reaktionsfortschritts) abgeleitet.

Das Wasser- und Energiemanagement wurde ebenfalls analysiert und durch verschiedene Maßnahmen, wie z.B. die Veränderung der Anordnung von Membranpumpen, des Kühlkreislaufs und der Materialauswahl des Wasserstoffgenerators erfolgreich optimiert.

Die erarbeitete Simulationsmethodik sowie die entwickelten fluidmechanischen, thermodynamischen und reaktionskinetischen Analyse- und Auslegungswerkzeuge für wesentliche Bauteilkomponenten von Brennstoffzellen, Brennstoffzellenstacks und Wasserstoffgeneratoren bieten eine gute Grundlage, zukünftige Anforderungen an ein Brennstoffzellensystem und die sich daraus ergebenden Randbedingungen, wie die stationären Zustände aber auch die instationären Vorgänge wie Anfahren oder Abschalten zu analysieren.

Damit ergibt sich die Möglichkeit, hochwertige simulationsgestützte Ingenieurdienstleistungen für Brennstoffzellenentwickler und Hersteller auszuführen.

 

Schwingungsmessungen auf dem Schiff DS Ability

DS Ability in der Nacht

DS Ability in der Nacht


Die MET hat Schwingungsmessungen auf dem Schiff DS Ability durchgeführt. Der Eigner DS Schifffahrt GmbH & Co. KG hat diese Untersuchung beauftragt um herauszufinden, wie sich die Schwingungen bei höherer Schiffsgeschwindigkeit und Motorleistung verändern. Die Messungen wurden zwischen Pusan und Shanghai durchgeführt.

Die MET konnte anschließend bestätigen, dass durch die höhere Schiffsgeschwindigkeit keine Schwingungsprobleme zu erwarten sind. Mit diesem positiven Ergebnis kann das Schiff nun für einen größeren Bereich an Charter angeboten werden.

 
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